Der zweite Blick auf Ihre KI-Einführung.
Nach einem Jahr mit Copilot oder Langdock steht die Verlängerung an. Hängt KI an den alten Abläufen, spart sie rund 10 Prozent Zeit. Mehr gewinnt ein Unternehmen erst, wenn jemand Abläufe neu bauen oder streichen darf und die Leitung sagt, wofür das Unternehmen die gewonnene Zeit nutzt und was mit den Stellen passiert. Mein unabhängiges Gutachten prüft Technik und Organisation zusammen und sagt in zwei bis vier Wochen, welche Anwendungen sich lohnen, wie viele Lizenzen Sie brauchen und ob die KI-Strategie tragfähig ist.
Für Organisationen mit 25 bis 2.500 Beschäftigten in Deutschland und der Schweiz.
Was nach einem Jahr auf dem Tisch liegt.
Wenn die Verlängerung ansteht, liegen drei Dinge vor der Leitung: Zahlen zur Nutzung, die Ergebnisse der Pilotphase und ein Vorschlag für die Entscheidung. Alle drei stimmen, und alle drei zeigen vor allem, wie das Unternehmen schon vor der Einführung gearbeitet hat. Ein Sprachmodell beschleunigt die Arbeitsweise eines Unternehmens, auch die Teile, die vorher schon gehakt haben. Was mit den Stellen passiert, steht in keiner der drei Unterlagen. Fragt jemand danach, sagt die Leitung oft etwas Beruhigendes, und die Belegschaft merkt das.
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Die Zahlen zur Nutzung.
Sie zählen Lizenzen und Anmeldungen, zeigen aber nicht, wer eine Lizenz hat und trotzdem mit einem privaten Werkzeug arbeitet, weil dort etwas geht, was im freigegebenen nicht geht. Oft fängt es mit einer Frage an: Ein Team will wissen, ob es ein Werkzeug nutzen darf, die IT antwortet ausweichend, und drei Wochen später arbeitet die Hälfte mit privaten Accounts. Was diese Leute dabei erarbeiten, behalten sie für sich. Das Unternehmen bezahlt die Lizenz und stärkt die Schatten-KI.
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Die Ergebnisse der Pilotphase.
Sie sind umfangreich: Konzepte, Richtlinien, Risikoanalysen und Schulungsunterlagen, weil KI problemlos Masse liefern kann und Konflikte wegharmonisiert. Wo KI schon läuft, entstehen Vorlagen schneller, und Protokolle schreiben sich fast von selbst. Die Abstimmungsschleifen und Freigaben sind dieselben geblieben, nur schneller getippt. Die KI hängt an den alten Abläufen. Ob die im Pilot getestete Lösung die Anwendung unter informellen Arbeitsbedingungen überlebt, kann die Pilotgruppe nicht testen.
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Der Vorschlag für die Entscheidung.
Er liest sich gut, weil eine KI ihn formuliert hat oder jemand mit einer KI. Er ist gegliedert, sicher im Ton und mit Zahlen unterlegt, deren Herkunft niemand mehr nachprüft. In Unternehmen, in denen man der Leitung ungern widerspricht, geht so ein Vorschlag durch. Wo eine KI mitgeschrieben hat, ist nirgends gekennzeichnet. Trägt die Entscheidung später nicht, kommen Menschen in Erklärungsnot: Sie müssen die Qualität auf die eigene Kappe nehmen oder zugeben, dass die KI ihn geschrieben hat.
Ein Unternehmen, das Dinge ausprobiert und Fehler bespricht, wird mit einem Sprachmodell schneller besser. Ein Unternehmen, das zuerst absichert, produziert schneller Papier. Dort fragen Beschäftigte lieber das Modell als die Kollegin nebenan, damit niemand ihre Wissenslücke bemerkt. Die Technik ist in beiden dieselbe. Deshalb lese ich die drei Unterlagen gegen das, was mir die Beteiligten im Gespräch sagen.
Software einführen, KI einführen.
15 Jahre habe ich im Applications-Umfeld bei Bayer gearbeitet: als Key User, im Support und als Leiter von Teams, die Support, SAP-Projekte und Application Management verantwortet haben. Läuft das System und ist die Bedienung bekannt, gibt es wenig Spielraum für Varianten. Bei Copilot oder Langdock entscheidet jede Person selbst, wofür sie das Werkzeug nutzt, und auf dieselbe Frage kommt jedes Mal eine etwas andere Antwort. Ob sich etwas ändert, hängt daran, wer einen Ablauf umbauen darf, wer die Ergebnisse prüft und ob die Beschäftigten wissen, was aus ihrer Stelle wird. Das sind Fragen an die Organisation.
Ich bin am isb als systemischer Organisationsentwickler ausgebildet und teste seit Anfang 2023 die neuen KI-Werkzeuge selbst. Der zweite Blick braucht beides, an fast jedem Prüfpunkt.
Für wen und wofür.
Zwei bis vier Wochen.
Vom Auftakt bis zum Leitungstermin, je nach Größe des Unternehmens und Terminlage. Mit wie vielen Personen ich spreche, richtet sich nach der Größe: rund 8 bis 15 Gespräche, bei großen Unternehmen mehr.
| Schritt | Was passiert | Wer aus Ihrem Unternehmen |
|---|---|---|
| 1 | Auftakt (90 Minuten): Wir halten die anstehende Entscheidung und ihren Termin fest. Sie schicken mir Angebote und Konzepte der bisherigen Berater, Pilotberichte, Use-Case-Listen, Schulungspläne, die Betriebsvereinbarung und die Nutzungsberichte aus dem Admin Center, und ich lese alles selbst. | Auftraggeber:in, KI-Verantwortliche |
| 2 | Gespräche: 2 bis 3 mit der Leitung (je 60 Minuten), eines mit der Pilotgruppe (2 Stunden), mit Nutzenden aus verschiedenen Bereichen (je 45 Minuten, 3 bis 8 je nach Größe), dazu IT, Datenschutz und der Betriebsrat, wo es einen gibt. | Leitung, Pilotgruppe, Nutzende, IT, Datenschutz, Betriebsrat |
| 3 | Ich lege die Aussagen aus den Gesprächen neben Unterlagen und Nutzungsdaten und stufe jeden Prüfpunkt ein. Wo sie sich widersprechen, steht der Widerspruch im Gutachten. Offene Fragen klären wir per Mail. | KI-Verantwortliche |
| 4 | Sie bekommen mein Gutachten vorab und am halben Tag mit der Leitung gehen wir Befunde und Optionen durch. | Leitung |
Alle Gespräche sind vertraulich: Aussagen stehen im Gutachten ohne Namen, Nutzungsdaten werte ich nur zusammengefasst aus, nie pro Person.
Neun Prüfpunkte.
Jeder Prüfpunkt bekommt eine Einstufung. Zu jeder Einstufung nenne ich die Quelle.
| Prüfpunkt | Prüffrage | Worauf ich schaue |
|---|---|---|
| Ziel | Was soll die KI-Einführung möglich machen, und worauf basiert die Zielsetzung? Deckt sich das erklärte Ziel mit dem, woran die Pilotgruppe tatsächlich arbeitet? | Auftrag an die Berater, Leitungsbeschlüsse, Gespräch mit der Pilotgruppe |
| Anwendungsfälle | Welche Fälle sind erprobt, welche nur beschrieben? Ändern die erprobten Fälle Abläufe, oder beschleunigen sie Einzeltätigkeiten? Welche lassen sich in Stunden oder Euro belegen? Welcher Ablauf ließe sich mit KI neu bauen, und welchen könnte das Unternehmen streichen? Was wird mit KI möglich, was bisher unrentabel war? | Use-Case-Liste, Pilotbericht, Gespräche mit Nutzenden |
| Mandat | Darf die Pilotgruppe Freigaben, Zuständigkeiten und Abläufe ändern, und hat sie Zeit dafür? Wie viele Gremien durchläuft ein Anwendungsfall vor dem ersten Test? | Rollenbeschreibung, Freigabewege, Gespräch mit der Pilotgruppe |
| Nutzung | Wie hat sich die Nutzung seit den Schulungen entwickelt? Wer nutzt seine Lizenz nicht, und warum? Wer prüft KI-Ergebnisse, bevor sie weitergehen, und wer steht dafür ein? Ist geregelt, wann KI-Beteiligung gekennzeichnet wird? | Nutzungsberichte, Richtlinien, Gespräche |
| Gewonnene Zeit | Hat die Leitung gesagt, wofür gewonnene Zeit verwendet wird? Hat sie zu den Stellen eine Zusage gegeben, die sie in sechs Monaten noch halten kann? Fließt die Zeit in bessere Entscheidungen oder in mehr Dokumente? | Mitteilungen an die Belegschaft, Gespräche |
| Daten und Rechte | Sind die Berechtigungen in SharePoint und Teams geprüft? Hat Copilot Inhalte gezeigt, die jemand nicht sehen sollte? Wie ist die Weitergabe von vertraulichen Unterlagen oder personenbezogenen Daten in KI-Systeme geregelt? | IT, Datenschutz |
| Schatten-KI | Welche Werkzeuge nutzen Beschäftigte außerhalb der Freigabe, und was fehlt ihnen in den erlaubten Tools? Erfährt das Unternehmen, was sie dabei lernen? | Gespräche mit Nutzenden |
| Messung | Was misst das Unternehmen an den Vorgängen, und zeigt es auf, ob Abläufe schneller oder besser geworden sind? Welche Annahmen stecken hinter den Kennzahlen, und wer hat sie geprüft? | KPIs im Pilotbericht, Kennzahlen in den Abteilungen |
| Beratung | Wer hat verkauft, wer begleitet, wer bewertet? Welche Annahmen aus dem Angebot der Berater haben sich bestätigt? | Angebote, Konzepte, Pilotbericht |
In Unternehmen mit Betriebsrat prüfe ich zusätzlich, ob die Betriebsvereinbarung die nächste Phase abdeckt.
Kern und Modul.
Sieben Prüfpunkte gelten für jede Technik: Ziel, Anwendungsfälle, Mandat, Nutzung, gewonnene Zeit, Messung und Beratung. Dazu kommt je nach Unternehmen ein Modul.
Bei Mischbetrieb prüfe ich mehrere Module und schreibe dazu auf, welche Werkzeuge laufen, welche Daten wohin gehen und wer was bezahlt.
Warum ich das selbst mache.
Die neun Prüfpunkte kann man zusammen mit Pilotbericht und Nutzungsdaten auch einem Sprachmodell geben. Ich arbeite täglich mit diesen Modellen und weiß, was dabei herauskommt: ein Text, der sich gut liest und dem vier Dinge fehlen.
Zehn Seiten, ein halber Tag.
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01
Befund je Prüfpunkt mit Einstufung und Quelle.
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02
Welche Anwendungen sich lohnen, in Stunden oder Euro, wo das möglich ist.
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03
Welche Abläufe sich mit KI neu bauen lassen und welche Sie streichen können.
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04
Wie viele Lizenzen das Unternehmen braucht, und welche niemand nutzt.
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05
Was die nächste Phase voraussetzt: Mandat, Abläufe, Messung, Vereinbarungen.
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06
Am halben Tag mit der Leitung: Befunde, Optionen, tragfähige Strategie.
Details zum Gutachten
Nach Zahl der Lizenzen, beim Eigenbau nach Zahl der Beschäftigten. Mit der Größe wächst die Zahl der Gespräche, deshalb drei Stufen.
| Lizenzen oder betroffene Beschäftigte | Gespräche | Festpreis netto |
|---|---|---|
| bis 100 | 8 bis 11 | 6.800 € |
| 101 bis 300 | 11 bis 15 | 12.400 € |
| über 300 | nach Absprache | ab 15.000 € |
Weitere Varianten
Mein Angebot ist herstellerneutral und passt auch für Unternehmen ohne Microsoft.
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Kleine Organisation mit Langdock
Die Geschäftsführung testet, bucht 15 bis 30 Sitze, eine Person baut Assistenten. Nach einem Jahr sind es Dutzende, wenige werden genutzt, und alles hängt an der Person, die baut. Dafür mein Format Kompakt: Auftakt, gemeinsamer Blick in den Admin-Bereich, ein Workshop von drei Stunden, zwei Einzelgespräche, ein Kurzgutachten von fünf Seiten und eine Stunde Besprechung. Danach auf Wunsch ein Quartalsgespräch.
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Mischbetrieb mit Eigenbau oder Open Source
Alle haben Copilot, ChatGPT oder Langdock, und die IT oder eine Agentur baut daneben Open WebUI, eine Suche über Confluence oder SharePoint und Automationen mit n8n. Der Prototyp steht, den Betrieb hat niemand geplant, die Gesamtkosten kennt niemand, und wer selbst baut, ist nach dem AI Act Anbieter. Dafür mein Standardformat mit dem Modul Eigenbau und dem Modul für Ihre Plattform, Preisstufen nach Zahl der Beschäftigten. Code-Reviews und Sicherheitstests übernimmt ein Partner, den ich im Angebot nenne und getrennt abrechne.
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Gegenlesen vor der Wahl
Die IT schlägt Self-Hosting vor, eine Agentur Langdock mit Workflows, die Geschäftsführung will Copilot, weil Microsoft schon im Unternehmen ist. Dass drei Seiten drei Lösungen für richtig halten, kenne ich aus der Praxis. Ich vergleiche die Optionen in ein bis zwei Tagen: welche Daten, welche Anwendungsfälle, wer betreibt, Gesamtkosten über drei Jahre, und wie man wieder aussteigt. Am Ende steht eine Entscheidungsvorlage auf zwei Seiten.
Nach dem Gutachten.
Wer nach dem Gutachten Begleitung will, bekommt von mir Sparring für Leitung und KI-Verantwortliche, zum Beispiel als Quartalsgespräch mit vier Terminen von je zwei Stunden im Jahr. Die Umsetzung bleibt im Unternehmen oder bei anderen.
So arbeite ich.
Bernhard Fasold
25 Jahre in mittelständischen Betrieben und globalen Konzernen, davon viele Jahre in Führung. Die Abläufe, die eine KI-Einführung ändern soll, kenne ich von innen: aus Einkauf, Produktionsplanung, Marketing und IT. Software-Einführungen habe ich von beiden Seiten erlebt: bei der Bayer AG als Key User, der mit dem neuen System arbeiten musste, und als Leiter eines IT-Teams, das globale SAP-Projekte verantwortet hat. Am isb bin ich als systemischer Organisationsentwickler und Coach ausgebildet, dazu zertifizierter Mediator. Seit Anfang 2023 setze ich neue KI-Werkzeuge selbst ein, bevor ich sie bewerte. Seit 2025 buchen mich Unternehmen vor allem für KI-Integration und Work-Change-Projekte.
Das sagen meine Kund:innen
Die Arbeit mit Bernhard empfand ich als sehr professionell und bereichernd. Ich schätze sein Feingespür, Fragen zu stellen, die uns halfen, essentielle Businessfragestellungen zu lösen.
Zudem schätze ich Bernhards Fähigkeit, sehr komplexe Sachverhalte in verständliche sprachliche Bilder zu übertragen, die uns zu mehr Klarheit und Sicht verhalfen. Vielen Dank dafür.
SAP SE
Die Arbeit mit Bernhard schafft neue Perspektiven für die Entwicklung von Teamkultur. Insbesondere der systemische Ansatz, der seiner Diagnostik und Beratung zugrunde liegt, und seine zielgerichtete Kommunikation auf Augenhöhe ermöglichen hilfreiche Einsichten und praxisorientierte Ableitung von Maßnahmen.
Vielen Dank für die Impulse aus der gemeinsamen Arbeit!
Deutsche Telekom AG
Drei Angaben, ein Angebot.
Schreiben Sie mir, welche Plattform Sie einsetzen, wie viele Lizenzen Sie haben und wo der Schuh drückt. Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen mein Angebot.